{"id":176,"date":"2020-10-06T12:33:30","date_gmt":"2020-10-06T11:33:30","guid":{"rendered":"http:\/\/alice-maier.eu\/?p=176"},"modified":"2020-10-06T12:34:48","modified_gmt":"2020-10-06T11:34:48","slug":"gedichte-eines-landstreichers","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/alice-maier.eu\/?p=176","title":{"rendered":"Gedichte eines Landstreichers"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-file alignright\"><a href=\"http:\/\/alice-maier.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Namenlos_01_Okt-2020-1.pdf\">Text als PDF zum Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<p>                         <\/p>\n\n\n\n<p>\nVor einigen Jahren suchte\nich nach einer M\u00f6glichkeit, ein paar Nachdrucke anfertigen und\nbinden zu lassen. F\u00fcndig wurde ich in einem Dorf in der N\u00e4he, wo\nein Buchbinder und -drucker in einer kleinen Werkstatt seinem\nHandwerk nachgeht. Auch einen Kleinverlag betreibt er, wie ich seiner\nInternetseite entnehmen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>\nAuf mein Klingeln hin\n\u00f6ffnete der Buchbinder die Werkstattt\u00fcr und ein Duftgemisch aus\nLeim, Druckfarbe und Maschinen\u00f6l wehte mir entgegen. Ich konnte\nmehrere, ineinander \u00fcber\u00adgehen\u00adde R\u00e4ume erkennen, in denen\nsich Regale voller Papiere, Materialien und Dosen reihten, dazwischen\nstanden Werkb\u00e4nke und Druckmaschinen, die W\u00e4nde waren mit\nmannshohen B\u00fccherstapeln zugestellt. Vorne beim Eingang stand ein\nkleines Tischchen, auf dem ein verirrter Laptop von der digitalen\nWelt zu erz\u00e4hlen versuchte. Ich wurde neugierig.<\/p>\n\n\n\n<p>\nNachdem der Buchbinder\nmir M\u00f6glichkeiten und Preise f\u00fcr meine Nachdrucke erkl\u00e4rt hatte,\nwurden wir dar\u00fcber schnell handelseinig. Ich wollte jedoch nicht\ngehen, ohne ihn zu fragen, welche B\u00fccher er verlegt und was in\nseiner Werkstatt sonst noch hergestellt wird. Mein Interesse schien\nihn zu freuen und so gab es eine Werkstattf\u00fchrung gratis. W\u00e4hrend\ner sich wieselflink durch die schmalen G\u00e4nge bewegte, erkl\u00e4rte er\nmir die verschiedenen Arbeitsg\u00e4nge bei der Entstehung eines Buches.\nSeine Begeisterung war ansteckend und so kamen wir vom Papier zur\nDruckmaschine, vom Leim zu seinen Buchbindekursen f\u00fcr Kinder und von\nden B\u00fcchern auf deren Autoren. Sogar Autorenlesungen organisierte\ner, die F\u00fclle seiner Aktivit\u00e4ten war beeindruckend. \n<\/p>\n\n\n\n<p>\nAls wir schlie\u00dflich\nwieder beim Ausgang angekommen waren, fiel mein Blick auf einen Stuhl\nneben dem Laptop-Tischchen. Ein paar d\u00fcnne DIN-A5-Heftchen stapelten\nsich auf der Sitzfl\u00e4che. \u201eGedichte eines Landstreichers\u201c war in\nkaum lesbarer Handschrift schr\u00e4g \u00fcber den hellen Einband gedruckt.\nUnwillk\u00fcrlich griff ich nach einem Heft und begann zu lesen. \u201eWenn\nes Sie anspricht, k\u00f6nnen Sie gerne eins davon mitnehmen\u201c, meinte\nder Buchbinder, der mein Interesse wohl bemerkt hatte. \u201eDer Autor\nwar ein Ob\u00addach\u00adloser, der hier in der Gegend gelebt hat.\nSolche Sachen zu drucken, das ist so ein Hobby von mir.\u201c &#8211; \u201eWas\nf\u00fcr ein Obdachloser denn?\u201c hakte ich unwillk\u00fcrlich nach. Der\nBuchbinder z\u00f6gerte, schaute stirnrunzelnd auf seine Armbanduhr,\nzuckte dann resigniert mit den Achseln und begann zu erz\u00e4hlen. \n<\/p>\n\n\n\n<p>\nAn einem Herbsttag in den\nNeunzigern betrat ein alter Mann die R\u00e4ume der Obdach\u00adlosen\u00adhilfe\neiner Kleinstadt hier in der N\u00e4he. Nach Jahren auf der Stra\u00dfe war\nsein Gang vorzeitig schleppend geworden, sein R\u00fccken gebeugt. Wer\nihn einst gekannt hatte wusste, dass er in seinem ersten Leben eine\ngut bezahlte Stelle im \u00f6rtlichen Zweigwerk eines Gro\u00df\u00adkonzerns,\neine Ehefrau und eine sch\u00f6ne Wohnung gehabt hatte. Dann\nkatapultierte ihn eine schwere Erkrankung aus dem Arbeitsleben, in\ndas er auch nach seiner Genesung nicht mehr zur\u00fcck fand. Eine Weile\nk\u00e4mpfte er noch, aber dann ging es schnell. Das Geld reichte f\u00fcr\ndie Wohnung nicht mehr, die Frau machte sich von dannen und er fand\nsich auf der Stra\u00dfe wieder.<\/p>\n\n\n\n<p>\nWie es damals in ihm\naussah und wie er es fertig brachte, nach diesem Absturz als\nOb\u00addach\u00adloser weiter zu leben, wei\u00df niemand. Bekannt ist\nnur, dass er Obdachlosen\u00adunter\u00adk\u00fcnfte oder \u00e4hnliche\nHerbergen mied. Auch um St\u00e4dte und gr\u00f6\u00dfere D\u00f6rfer machte er einen\nBogen. Er zog es vor, \u00fcber Land zu ziehen und \u00fcbernachtete in\nSchuppen, Scheunen oder Lagerh\u00e4usern. Nur gelegentlich tauchte er in\njener Kleinstadt in der Obdachlosenhilfe auf, um zu essen und seine\nwenigen Sachen zu waschen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDort war er irgendwann\neiner engagierten Sozialarbeiterin aufgefallen. Da sie regelm\u00e4\u00dfig\nin dieser Einrichtung aushalf, gelang es ihr mit der Zeit, einen\nlockeren Kontakt zu ihm aufzubauen. Wenn er zum Essen da war,\nleistete sie ihm Gesellschaft. Meist tauschten sie Belanglosigkeiten\naus, aber manchmal taute er etwas auf und erz\u00e4hlte aus seinem\nfr\u00fcheren Leben. Und wenn er einen guten Tag hatte, konnte es sogar\npassieren, dass er einen Zettel hervor kramte und ihr ein selbst\ngeschriebenes Gedicht vortrug. \u00dcber viele Jahre ging das so,\nletztlich aber wahrte er immer eine gewisse Distanz. Auch seinen\nNamen sagte er ihr nie. Nur einmal hatte sie es gewagt, ihn danach zu\nfragen. Das hatte ihn aber so ver\u00e4rgert, dass sie es nie wieder\nversuchte. \u201eEin Name, was ist das?\u201c hatte er ihr entgegen\ngeschleudert. \u201eNiemand kennt mich mehr, seit ich auf der Stra\u00dfe\nlebe, was willst Du also h\u00f6ren?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\nAn diesem Herbsttag war\ner weder zum Essen noch zum Waschen in die Obdach\u00adlosen\u00adhilfe\ngekommen. Er wusste, zu welchen Zeiten die Sozialarbeiterin in der\nRegel anwesend war und suchte nach ihr. \u201eAh, Du! &#8211; Schon lange\nnicht mehr gesehen!\u201c begr\u00fc\u00dfte sie ihn. \u201eJa, ich will noch mal\nbei Dir vorbei schauen, bevor ich gehe.\u201c \u00dcberrascht schaute sie\nihn an. Die Altersflecken in dem zerknitterten Gesicht, schlohwei\u00dfe\nHaare, das zahnlose Nichts zwischen seinen l\u00e4chelnden Lippen, sie\nbegann zu ahnen, was er wollte. \u201eWei\u00dft Du, ich hinterlasse\nnichts\u201c, fuhr er fort. \u201eAber ich habe ein paar Zeilen\naufgeschrieben, Gedichte eines Landstreichers k\u00f6nnte man als\n\u00dcberschrift dr\u00fcber setzen. &#8211; Wenn Du meinst, es ist der M\u00fche wert,\nkannst Du sie abtippen und verteilen.\u201c Er holte ein paar eng\nbeschriebene Bl\u00e4tter unter seiner Jacke hervor und gab sie ihr.\n\u201eAlso dann \u2026 \u201c  Ihre Blicke kreuzten sich. \u201eMach&#8217;s gut!\u201c\nRasch wandte er sich zum Gehen. Mehr als ein hastiges \u201eMach Du&#8217;s\nauch gut!\u201c konnte sie nicht mehr loswerden, bevor er die T\u00fcr\nhinter sich zuzog. \n<\/p>\n\n\n\n<p>\nEine gewisse Scheu hielt\ndie Sozialarbeitern davon ab, seine Gedichte zu lesen. Zuhause legte\nsie die Bl\u00e4tter in eine Mappe und schob sie zwischen ihre B\u00fccher\nins Regal. Sie brauchte lange, bis sie wieder in die\nObdachlosenunterkunft gehen konnte ohne das Gef\u00fchl zu haben, jener\nLandstreicher m\u00fcsse doch noch einmal vorbei schauen, auf eine\nMahlzeit oder auch nur, um ein paar Worte zu wechseln. Er blieb\nverschwunden und bis heute wei\u00df niemand, wann, wo und wie es\nschlie\u00dflich mit ihm zu Ende ging. \n<\/p>\n\n\n\n<p>\nEinige Zeit war ins Land\ngegangen, als ihr jene Mappe beim Abstauben ihres B\u00fccher\u00adregals\nwieder in die H\u00e4nde fiel. Zum ersten Mal begann sie, darin zu lesen.\nEs fiel ihr schwer, seine Handschrift zu entziffern, aber seine Worte\nfanden leicht einen Weg in ihr Herz. Sie erinnerte sich daran, was er\ngesagt hatte, tippte die Gedichte ab und  machte sich auf die Suche\nnach einem Verlag. \u201eIrgendwann hat jemand ihr dann erz\u00e4hlt, dass\nich einer von diesen Spinnern bin, der Texte zur Not auch umsonst\ndruckt, wenn sie ihn ansprechen. Und eines Tages stand sie dann mit\nden abgetippten Gedichten dieses Landstreichers vor meiner T\u00fcr\u201c, \nschloss der Buchbinder seinen Bericht. \n<\/p>\n\n\n\n<p> Wieder sind Jahre vergangen, in denen das Heft in einem B\u00fccherregal schlummerte, dem meinen diesmal. Jahre, die der Kraft nichts anhaben konnten, die aus den Gedichten des  namenlosen Landstreichers spricht. Also habe ich sie erneut abgetippt um sie mit  anderen zu teilen, wie er es sich gew\u00fcnscht hat.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">______________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\"> <em><strong>Gedichte eines Landstreichers<\/strong><\/em><br> <br> <em>Dein Schicksal \u00fcberrascht Dich nicht<br>Denn Du bist Dein Schicksal<br>Deine Begegnungen wundern Dich nicht<br>Denn Du bist nicht  getrennt von ihnen<br>Dein Tod erschreckt Dich nicht<br>Denn Du bist tausendmal gestorben.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Deine Bewegungen sind\ndie Bewegungen der Welt<br>Deine Verwandlungen sind die Verwandlungen\nder Welt<br>Dein Stillstehen ist nur ein Schein<br>Dein Sterben ist\nnur ein Wort.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Du meinst Du seist\netwas Bestimmtes<br>Doch Du bist eine Welle im Weltenmeer<br>Du\nmeinst Du seist selbst\u00e4ndig<br>Doch Du bist der Treffpunkt von\nhunderttausend Kr\u00e4ften<br>Du meinst Du kannst Dich lenken<br>Weil Du\nnicht siehst was Dich zieht und treibt<br>Du meinst Du m\u00fcsstest\netwas tun<br>Doch Deine Anstrengung ist nur Widerstand.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Hast Du Schmerzen,\nlauf nicht davon<br>Hast Du Hoffnungen, halt sie nicht fest<br>Suchst\nDu die Freiheit, bindet Dein Suchen Dich<br>Ergreifst Du das Gute,\nist Dein Greifen das B\u00f6se.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Weil Du ungl\u00fccklich\nbist, strebst Du<br>Weil Du Angst hast, denkst Du<br>Doch Dein\nStreben wird kein Gl\u00fcck<br>Den Denken wird keine Ruhe.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Du suchst eine\nZuflucht<br>Doch es gibt keinen Schutz<br>Du suchst einen Ausweg<br>Doch\nes gibt keine \u00d6ffnung.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>In Deiner Rede reden\ntausend Menschen<br>In Deinem Gang gehen Lurche und Pferd<br>Aus\nDeinen Augen blicken Vogel und Reh<br>Deiner H\u00e4nde Greifen ist das\nGreifen der Steinzeitmenschen.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Dein F\u00fchlen ist\nWahrheit<br>Dein Vorstellen ist Schein<br>Du jagst nach dem\nSchein<br>Und die Wahrheit verfolgt Dich.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Du hast Schmerz an der\nWelt<br>Und suchst Trost im Vergn\u00fcgen &#8211; <br>Sie schnitten mit\nMessern durch Deine Seele<br>Und tr\u00f6steten Dich mit S\u00fc\u00dfigkeiten.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Deine Augen machen aus\ntausend Strahlen eine Farbe<br>Deine Ohren machen aus tausend\nSchwingungen einen Ton<br>Deine H\u00e4nde f\u00fchlen in tausend Bewegungen\neinen K\u00f6rper<br>Dein Denken macht aus tausend Wahrnehmungen eine\nIdee.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Dein  Wahrnehmen ist\ngefilterte Welt<br>Dein Denken ist gefilterte Wahrnehmung<br>Dein\nStreben ist gefiltertes Denken &#8211;<br>Was ist es, das Du da greifst?<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Des kreisenden Vogels\nSp\u00e4hen gilt nur der Beute<br>Des Rehes Lauschen gilt nur der\nGefahr<br>Des Hundes Schn\u00fcffeln gilt nur den Reizen<br>Deiner\nGedanken Umherlaufen gilt nur der Befriedigung.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Du gehst zu den\nLustigen<br>Doch ihr Lachen ist ohne Freude<br>Du suchst den\nReichtum<br>Doch er lastet auf  Deiner Seele<br>Du suchst den\nErfolg<br>Doch der Glanz blendet Dich<br>Du gehst zu den Weisen<br>Doch\nihre Weisheiten sind Gef\u00e4\u00dfe ohne B\u00f6den<br>Du rufst Deinen Gott<br>Und\nh\u00f6rst nur Dein Echo<br>Du  fliehst die Stille<br>Doch Dein Schreien\nwill niemand h\u00f6ren<br>Du suchst den Tod<br>Doch Dein Suchen ist das\nLeben &#8211;<br>Was Du suchst, erreichst Du nicht<br>Was Du fliest,\nverl\u00e4sst Dich nicht.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Ist jeder Halt\nzerbrochen<br>F\u00e4llt Du nicht um<br>Ist jedes Haus zerst\u00f6rt<br>F\u00e4llt\nDich nichts an<br>Ist jeder Wunsch vergiftet<br>Rei\u00dft Dich nichts\nfort<br>Ist Alles verloren<br>Kommt die Welt zu Dir.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Die Welt ist offen<br>Du\nsuchst zu schlie\u00dfen<br>Die Welt ist verbunden<br>Du suchst zu\ntrennen<br>Die Welt ist Verwandlung<br>Du suchst die Form.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>In Deiner Mitte f\u00fchlst\nDu die Welt<br>Mit Deinen Sinnen ver\u00e4nderst Du die Welt<br>Mit\nDeinem Denken fliehst Du die Welt<br>In Deinem Streben zerst\u00f6rst Du\ndie Welt.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Du zwingst die Stoffe\nin Deine Form<br>Doch sie zerfallen<br>Du zwingst Deine Kinder in\nDeine Form<br>Doch sie wenden sich gegen Dich<br>Du zwingst die\nGesellschaft in Deine Form<br>Doch Menschen werden das nicht<br>Du\nzwingst Dich selber in Deine Form<br>Und sie zerbricht Dich.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Die Strahlen der Welt\ndurchdringen Dich<br>Die Schwingungen der Welt ersch\u00fcttern Dich<br>Die\nKr\u00e4fte der Welt bewegen Dich &#8211;<br>Die Reden von Freiheit betr\u00fcgt\nDich.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Du redest von\nFreiheit<br>Und Dein Motiv ist Zwang<br>Du redest von Sicherheit<br>Weil\nDu sie suchst<br>Du redest von Unabh\u00e4ngigkeit<br>Und wartest auf\nBeifall &#8211;<br>Du kannst nichts B\u00f6ses tun<br>Denn Du bist die\nKonstellation<br>Von hunderttausend Konstellationen.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Du hast Mut in den\nWeltraum zu fliegen<br>Doch Du zitterst vor Gespenstern<br>Du\nbeherrscht Atome und Raketen<br>Doch Dein Denken beherrscht sich\nnicht<br>Du ordnest das Leben von V\u00f6lkern<br>Doch Deine Gedanken\nordnen sich nicht<br>Du verf\u00fcgst den Tod anderer Menschen<br>Und\nwei\u00dft nicht ob Du nicht an Dir selbst zerbrichst.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Die Mechanik Deiner\nLogik t\u00e4uscht Dich<br>Lebendiges bewegt sich nicht gradlinig<br>Materie\nbewegt sich nicht beziehungslos<br>Kannst Du ungradlinige Bewegung\nverstehen<br>Kannst Du allseitigen Bezug sehen<br>Ist die Mechanik\nDeiner Logik zu Ende.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Du bewahrst Deine \n\u00e4uschung<br>Und erlebst Deine Macht<br>Du bewahrst Illusionen<br>Und\nf\u00fchlst Deine Ohnmacht.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Du redest von\nFortschritt<br>Und bewegst Dich auf der Stelle<br>Du machst\nRevolutionen<br>Und wiederholst die Unterdr\u00fcckung<br>Du glaubst an\ndas Neue<br>Und Dein Denken orientiert sich beim Alten<br>Du strebst\nnach vorn<br>Und schaust nach hinten.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Dein Lebensbaum erhebt\nsich aus dem Dunkel der Welt<br>Du schaust Deine Krone an<br>Du\nf\u00fchlst Deine Wurzeln<br>Zwischen beiden spannt sich Dein Leben &#8211;<br>Du\nh\u00e4ngst an dem einen<br>Und meidest das andere.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Willst Du in der Welt\nruhen<br>Musst Du den Geschmack der Welt lieben<br>Willst Du den\nGeschmack der Welt lieben<br>Musst Du ihn kennenlernen<br>Willst Du\nihn kennenlernen<br>Musst Du feinf\u00fchlig werden<br>Willst Du\nfeinf\u00fchlig werden<br>Musst Du allen Widerstand aufgeben<br>Willst Du\nallen Widerstand aufgeben<br>Musst Du auf dem Fleck sitzen\nbleiben<br>Musst Du stehen bleiben, wo Du stehst &#8211;<br>Das\nFestgehaltene weicht von Dir<br>Das Unterdr\u00fcckte gesellt sich zu\nDir<br>Dein Ich stirbt tausend Tode<br>Die Welt wird in Dir\ngeboren.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>In Deinem Widerstehen\nspannt sich die Welt<br>In Deinem Streben erhebt sich die Welt<br>In\nDeinem Wirken verwandelt sich die Welt<br>In Deinem Sterben entspannt\nsich die Welt<br>In Spannung und Entspannung erklingt<br>Die Harmonie\nder Welt.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Du greifst nach\nReichtum und verurteilst die Diebe<br>In beidem wirkt Dein\nWiderstand<br>In beidem wirkt die Spannung der Welt<br>Du baust\nAtombomben und verfluchst ihre Wirkung<br>In beidem wirkt Dein\nWiderstand<br>In beidem wirkst die Spannung der Welt<br>Du  baust\neine Welt und hast Angst vor Zerst\u00f6rung<br>In beidem wirkt Dein\nWiderstand<br>In beidem wirkt die Spannung der Welt<br>In Dir erhebt\nsich ein Ich und sucht sein Heil<br>In beidem wirkt Widerstand und\ndie Spannung der Welt.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Das B\u00f6se ist nur ein\nSchein<br>Im Spiegel Deiner Moralen<br>Zerst\u00f6rung ist nur ein\nSchein<br>Im Spiegel Deines Formens<br>Verlieren ist nur ein\nSchein<br>Im Spiegel Deines Ergreifens<br>Dein Weilen ist nur ein\nSchein<br>Im Fluss der ewigen Bewegung.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Die Arbeit Deiner\nSinne ist Ergreifen und Widerstand<br>Drum entstehen Sch\u00f6nes und\nH\u00e4ssliches<br>Wohlklang und Missklang, Schmackhaftes und\nSchmackloses<br>Die Arbeit Deines Denkens ist Ergreifen und\nWiderstand<br>Drum entstehen Verstehen und Nichtverstehen.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Dein Lieben ist\nNichtergreifen<br>Dein Sterben ist Nichtergreifen<br>Dein\nWeltoffensein ist Nichtergreifen &#8211;<br>Diesem gilt Deine verborgene\nSehnsucht.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Deine Zellen sind\npermanenter Austausch<br>Dein Blut ist permanenter Fluss<br>Dein Hirn\nist permanente Reaktion<br>Deine Idee ist der Versucht, alles\nanzuhalten.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Die Basis Deines\nIdeenturmes ist Dein Widerstand<br>Die Steine Deines Ideenturmes sind\nDeine Vorstellungen<br>Der M\u00f6rtel ist Dein Ergreifen<br>Die Spitze\nist Dein ICH.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>In Deinem Spiel\nerscheinen M\u00f6glichkeiten<br>Dein Denken erkennt diese\nM\u00f6glichkeiten<br>Dein Streben ergreift diese M\u00f6glichkeiten<br>Dein\nLeben wird abh\u00e4ngig von diesen M\u00f6glichkeiten.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Deine Gedanken ruhen\nsich aus<br>Wenn sie von einem Buch gef\u00fchrt werden<br>Wenn sie von\neinem Spiel am\u00fcsiert werden<br>Wenn sie in einer Aufgabe\ndiszipliniert werden<br>Wenn sie in einen Traum entlassen\nwerden<br>Deine Gedanken ruhen sich aus<br>Wenn sie von Dir nicht\nfestgehalten werden.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Wenn das Leben an sich\nselber leidet<br>Heilt sich das Leben<br>Schiebt sich eine\nVorstellung dazwischen<br>Bleibt Dein Leiden steril.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Du willst Deinen\nSchmerz nicht sehen<br>Denn Du schaust lieber die Heilmittel an<br>Du\nwagst Deine Qual nicht zu bekennen<br>Denn Du meinst Du m\u00fcsstest ihr\nMeister sein<br>Du wagst nicht Deinen Gott zu verfluchen<br>Denn Du\ndenkst er m\u00fcsste Dein Ebenbild sein<br>Du willst nicht zur Wurzel\ngehen<br>Denn dort bist Du klein.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Du sagst Du magst\ndieses Essen nicht<br>Es ist Den Geschmack den Du nicht magst<br>Du\nsagst Du magst dieses Wetter nicht<br>Es ist Deine Erwartung die Du\nnicht magst<br>Du sagst Du magst diese Gesellschaft nicht<br>Es ist\nDeine Anschauung die Du nicht magst<br>Du sagst, wenn du es wagst, Du\nmagst diese Welt nicht<br>Es ist der Geschmack von Dir selber, den du\ndann wahrnimmst.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Du meinst Du kannst\nwie ein Kindlein bleiben<br>Dass Du das denkst, zeigt, dass Du es\nnicht bist<br>Du meinst Du kannst ohne Ideen bleiben<br>Was Du da\ndenkst, ist eine Idee<br>Du meinst Du kannst ohne Absturz\nbleiben<br>Wenn du das hoffst, ist er Dir nahe.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>In Deinem Leben\nentwickelt das Lebendige H\u00e4rte<br>Um, zerbrechend, heimzukehren in\ndie Verwandlung<br>In Deinen Ideen entwickelt das Lebendige\nVerirrung<br>Um, zerbrechend, heimzukehren in die Wahrheit<br>In der\nMenschheit entwickelt das Lebendige Brutalit\u00e4t<br>Um, zerbrechend,\nheimzukehren in die Sch\u00f6nheit.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Du musst gewaltig\nirren<br>Um die Wahrheit tief zu erfahren<br>Du  musst gewaltig\ntriumphieren<br>Um Deine Nichtigkeit zu erfahren &#8211;<br>Glaubst Du, Du\nkannst eines Menschen Weg abk\u00fcrzen?<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Du r\u00fcckst die Stoffe\nzurecht<br>Und Deine M\u00fche  nimmt kein Ende<br>Du r\u00fcckst die\nKreaturen zurecht<br>Und Dein T\u00f6ten nimmt kein Ende<br>Du r\u00fcckst\ndie Welt zurecht<br>Und die Zerst\u00f6rung kommt auf Dich zur\u00fcck.<br>Kannst\nDu ein Spinnennetz nachmachen?<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>So, wie Du diesen\nAugenblick erlebst<br>Will das Lebendige in Dir den Augenblick\nerleben<br>So, wie die Menschheit diesen Augenblick erlebt<br>Will\ndas Lebendige in der Menschheit sich erleben.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Verdammst Du Deinen\nGedanken in Dir<br>Verdammst Du eine lebende Zelle<br>Verfluchst Du\nein Gef\u00fchl in Dir<br>Verfluchst Du lebendiges Blut<br>Verurteilst Du\neinen Schuldigen<br>Dann verurteilst Du einen Menschen<br>In dem Dein\nGedanke Fleisch und Dein Gef\u00fchl Blut wurden.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Deine H\u00e4user sperren\nDich ein<br>Dein Wissen kettet Dich an<br>Deine W\u00fcnsche zerren Dich\numher<br>Doch Leben ist Bewegung aus sich selbst<br>Dein Atem wird\nnicht von Dir gemacht<br>Dein Feuer wird nicht von Dir entfacht<br>Dein\nWirken wird nicht  von Dir verursacht<br>Dein Leben ist Bewegung aus\nsich selbst.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Mal zerschl\u00e4gst Du\nden Stein<br>Mal erschl\u00e4gt er Dich<br>Du siehst Deine Farbe aus dem\nurigen Grau hervorstechen<br>Doch unterschiedslos ist der\nAllzusammenhang.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Wird Lebendiges\ngereizt<br>W\u00e4chst Widerstand oder Begehren<br>Werden Menschen\ngereizt<br>W\u00e4chst das Ich<br>Ist das Ich stark<br>Ist die Blindheit\ngro\u00df<br>Und die Zerst\u00f6rung nimmt kein Ende.<br>Drum mussten die,\ndie Menschen ver\u00e4ndern wollten<br>Vor ihnen fliehen<br>Drum wurden\ndie Worte derer,<br>Die den Menschen etwas Gutes verhie\u00dfen<br>Die\nQuelle endloser Zerst\u00f6rung &#8211;<br>Weil das Ich gest\u00e4rkt wurde.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Hast Du etwas im Auge,\nsieht Dein Auge nicht klar<br>Hast Du Dein Denken gebunden, ist es\nunbeweglich<br>Ist Dein Ich stark<br>Ist Deine Orientierung\nschwach.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Die Gnade Deiner\nKrankheit ist<br>Dass sie Dich Dein Kranksein nicht sehen l\u00e4sst<br>So\nbleibt Dir gro\u00dfer Schmerz erspart<br>Der Fluch Deiner Krankheit\nist<br>Dass sie Dich Dein Kranksein nicht sehen l\u00e4sst<br>So bleibt\nDein Kranksein bewahrt.<br>Doch wenn Lebendiges an sich selbst\nleidet<br>Geht es aus allem heraus.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Entsteht in Deiner\nMitte das Gef\u00fchl von Mangel<br>Bewirkt es an Deinen H\u00e4nden\nErgreifen<br>Die Augen suchen reizvolle Bilder<br>Die Ohren\nreizvollen Klang<br>Der Gaumen reizvollen Geschmack<br>In Deinem\nDenken entstehen reizvolle Vorstellungen<br>Bleibst Du in der\nMitte<br>Erf\u00fcllt sie sich selbst.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Binden leibliche\nFreuden Dich<br>Wird in leiblichen Freuden Lebendiges sich\nentspannen<br>Binden Worte und B\u00fccher Dich<br>Wird im Gebrauch von\nWorten Lebendiges sich entspannen<br>Binden Mystik und Glauben\nDich<br>Wird in Mystik und Glauben Lebendiges sich entspannen<br>Will\nDir jemand Deine Fesseln abnehmen<br>Wirst Du Dich zur Wehr\nsetzen<br>Niemand ist gern seines Erl\u00f6sungsmediums beraubt.<br>Doch\nwill Lebendiges sich befreien<br>So wird es geschehen &#8211;<br>Du aber\nkannst das Atmen Deiner Seele nicht ver\u00e4ndern.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Es ist so schwer<br>Aus\ndem Schein der Macht<br>Hinabzusteigen in die Wahrheit der\nOhnmacht<br>Du bist s\u00fcchtig wie ein Moskito<br>Der f\u00fcr einen\nTropfen Blut alles riskiert<br>Du bist geblendet, weil Du sagen\nkannst<br>\u201eEs werde Licht\u201c wenn Du den Schalter bet\u00e4tigst<br>Du\neroberst die h\u00f6chsten Gipfel<br>Doch Deine Triumphe werden durch\nDeine  Finger rinnen<br>Und das Tal der Schmerzen wartet auf\nDich<br>Denn, schau, leicht ist Dein Nichtsein zu erkennen:<br>Tag\nund Nacht<br>Aufstieg und Abstieg<br>Wachsen und Zerfallen sind\nReaktionen<br>Hunger, Frieren, Angst sind Reaktionen<br>Sehen,\nF\u00fchlen, Erkennen sind Reaktionen<br>Verstehen und\nNichtverstehen<br>Sich Zuwenden und Abwenden<br>Sich \u00d6ffnen und\nVerschlie\u00dfen sind Reaktionen<br>Du aber bist dieses alles.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Lebendiges erlebt den\nSchein der Form<br>In wiederkehrender Bewegung<br>Im Zyklus vollzieht\nsich Geb\u00e4ren<br>Im Zyklus vollzieht sich Ern\u00e4hren<br>Im Zyklus\nerlebt es die Seligkeit des In-der-Welt-Seins<br>Doch nichts\nwiederholt sich.<br>Der Zwang zur Wiederkehr ist in allem Deinem Tun\n&#8211;<br>Und leicht geraten die Kreise steril.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Zu wiederkehrender\nBewegung<br>Organisiert sich die Materie<br>Um in Spannung zu\nerleben<br>Die eigene Bewegungsform<br>Das eigene Kreisen<br>Aus\nmystischer Energie.<br>Den Rhythmus zu wahren<br>Ist des Vitalen\nInteresse<br>Die Zerst\u00f6rung des Rhythmus<br>Erlebt es als Tod &#8211;<br>Wenn\nder Rhythmus Deiner sterilen Kreise gest\u00f6rt wird<br>Zerbrechen\nsie<br>Und Du erf\u00e4hrst die Gnade des Sterbens.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Als St\u00f6rung wirkt das\nNeue<br>In den Kreisen Deiner Gedanken<br>Als St\u00f6rung wirkt das\nNeue<br>Auf die Richtung Deines Gehens<br>Als St\u00f6rung wirkt das\nNeue<br>In das Verh\u00e4ngnis Deines Strebens &#8211;<br>Die Welt holt der\nVerirrende zur\u00fcck.<br>Du aber kannst das Tor zur Freiheit nicht\nsehen.<br>_<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">\n<em>Einst sahest Du ein\nLand von namenloser Sch\u00f6nheit<br>Hast Du das vergessen?<br>Einst kam\nDein Tun aus der Quelle der Unschuld<br>Hast Du das vergessen?<br>Einst\nwan in Deinem F\u00fchlen die ganze Welt<br>Hast Du sie\nweggeschmissen?<br>Es ist alles noch in Dir.<br>_<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einigen Jahren suchte ich nach einer M\u00f6glichkeit, ein paar Nachdrucke anfertigen und binden zu lassen. F\u00fcndig wurde ich in einem Dorf in der N\u00e4he, wo ein Buchbinder und -drucker in einer kleinen Werkstatt seinem Handwerk nachgeht. Auch einen Kleinverlag<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[6],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/alice-maier.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/176"}],"collection":[{"href":"http:\/\/alice-maier.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/alice-maier.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/alice-maier.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/alice-maier.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=176"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/alice-maier.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/176\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":178,"href":"http:\/\/alice-maier.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/176\/revisions\/178"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/alice-maier.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=176"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/alice-maier.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=176"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/alice-maier.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=176"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}