{"id":279,"date":"2021-07-16T08:08:26","date_gmt":"2021-07-16T07:08:26","guid":{"rendered":"http:\/\/alice-maier.eu\/?p=279"},"modified":"2021-07-16T08:11:07","modified_gmt":"2021-07-16T07:11:07","slug":"alte-karten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alice-maier.eu\/?p=279","title":{"rendered":"Alte Karten"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-file alignright\"><a href=\"http:\/\/alice-maier.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Annagraphie-Alte-Karten_Juli-2021.pdf\">Annagraphie-Alte-Karten_Juli-2021<\/a><a href=\"http:\/\/alice-maier.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Annagraphie-Alte-Karten_Juli-2021.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download>Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><br> <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWumm \u2026\u201c Annas Kopf wurde in den Nacken geschoben, der Nasenr\u00fccken schmerzhaft gedr\u00fcckt, ihr K\u00f6rper unsanft zum Stehen gebracht. Leiser werdend vibrierte die Glas\u00adscheibe nach, gegen die sie gerade gelaufen war. Warum gab es zwischen Bett und Bad pl\u00f6tzlich eine Glasscheibe? Anna wurde nur langsam wach, es musste gegen Drei in der Nacht sein. Schlaftrunken und ohne Brille war sie in Richtung des Scheins der Stra\u00dfen\u00adlaterne getappt. Die stand direkt vor dem Haus und erleuchtete den ganzen Flur. Sie stand, wo sie immer steht, aber diese verglaste T\u00fcr, wo kam die her? Die Scheibe war nicht einmal durchsichtig sondern blickdicht mattiert, aber lichtdurchl\u00e4ssig genug um f\u00fcr eine verschlafene Kurzsichtige zur Falle zu werden.<br>Anna war nun soweit wach, dass sie um sich blickte. Sie rieb sich den schmerzenden Nasen\u00adr\u00fccken. Stimmt, das hier war gar nicht ihr Schlafzimmer, sondern ihre K\u00fcche. Und sie schlief in der K\u00fcche, weil dieser Raum gestern zu ihrem Schlafzimmer geworden war. Sie hatte es so gewollt. Ihre neue K\u00fcche befand sich jetzt ein Stockwerk tiefer, genau unter ihr. Langsam f\u00fcgten sich Teile zu einem stimmigeren Puzzle. Anna at\u00adme\u00adte durch, schob die T\u00fcr auf und schritt hindurch. Ob ich eine Scheibengardine vor der Ver\u00adglasung anbringen sollte? Glast\u00fcr mit Scheiben\u00adgardine, spie\u00dfig wie in den F\u00fcnfzigern \u2026 oder besser die T\u00fcr nachts offen stehen lassen? \u00dcber solchen Gedanken schlief sie wenig sp\u00e4ter wieder ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihrem Nasenr\u00fccken war nichts anzusehen, stellte sie beim morgendlichen Blick in den Spiegel fest. Aber wenn sie ihn betastete schmerzte er, als w\u00e4re er verstaucht. Ein regne\u00adrischer Samstag brach an, sie konnte sich Zeit lassen mit dem Fr\u00fchst\u00fcck. Und die brauchte sie. Die neue K\u00fcche war erst zum kleineren Teil einger\u00e4umt. Ein Sammelsurium aus T\u00f6pfen, Geschirr und K\u00fcchenutensilien bedeckte die Arbeits\u00adfl\u00e4chen und St\u00fchle. Alles wartete darauf, dass Anna einen passenden Platz daf\u00fcr fand. Es dauerte, bis sie beisammen hatte, was sie f\u00fcr ihr M\u00fcsli und den Kaffee brauchte. Als sie endlich kauend am Tisch sa\u00df, ging ihr die zu Ende gehende Woche und die unsanfte Begegnung mit der Glasscheibe im Kopf herum.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Zimmer in ihrem Haus waren umgezogen worden, nicht nur K\u00fcche und Schlafzimmer.  Zuvor leer stehende R\u00e4ume wie diese K\u00fcche hatte sie zus\u00e4tzlich bezogen. In den bisher bewohnten Zimmern gab es Platz f\u00fcr Neues. Kein Ding stand noch am alten Platz, die gewohnten G\u00e4nge waren von jetzt an anders zu gehen. Wie? Auch diese Frage wartete noch auf passende Antworten. Wie der Gang vom Bett ins Bad zum Beispiel. Anna bef\u00fchlte unwillk\u00fcrlich ihren Nasen\u00adr\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit Montag hatte sie ununterbrochen ihre Sachen aus- und einger\u00e4umt, Handwerker dirigiert, Kartons und Gegenst\u00e4nde auf und ab geschleppt, geputzt und gesaugt. Nun herrschte Stille, mitten im Durcheinander, die Ruhe nach dem Sturm. <br>Alles umgeben von den vertrauten W\u00e4nden eines Hauses, in dem Sie seit \u00fcber f\u00fcnfzehn Jahren wohnte. Sie war hier sogar aufgewachsen, um genau zu sein. Wenn sie ihre Kindheit und Jugend mitrechnete, brachte sie es sogar auf \u00fcber 35 Jahre in diesem Haus. Es ist alles noch wie es am Montagabend war, sagten die W\u00e4nde beruhigend. Womit sie logen, zumindest teilweise. Und vergangene Nacht bin ich auf Euch reingefallen, grollte Anna ihnen augen\u00adzwin\u00adkernd. Sie begann zu ahnen, dass die Vertrautheit des Hauses die Umgew\u00f6hnung schwieriger machen konnte statt einfacher. Allerdings, ihr weiteres Umfeld hatte sich nicht ver\u00e4ndert, wie das bei einem Umzug an einen anderen Ort der Fall gewesen w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Es kam ihr bekannt vor, dieses Gef\u00fchl auf wohlvertrauten Pfaden unbek\u00fcmmert auszu\u00adschrei\u00adten, um dann pl\u00f6tzlich gegen eine T\u00fcr zu laufen \u2026 oder an einem ganz anderen Ort zu enden als am sicher geglaubten Ziel. Annas Gedanken schweiften in die Vergan\u00adgen\u00adheit. Als sie damals neu hier angefangen hatte glaubte sie, in ihre alte Heimat zur\u00fcck\u00adge\u00adkehrt zu sein. Nach \u00fcber f\u00fcnfzehn Jahren in einer hunderte Kilometer entfernten deut\u00adschen Gro\u00df\u00adstadt gefolgt von zwei Jahren Asienaufenthalt.<br> Die vertraute Mittelgebirgslandschaft, das Dorf, ihr Elternhaus, alles schien zu fl\u00fcsterten: Du bist zur\u00fcck! Und log noch viel mehr als ihre vier W\u00e4nde heute. Wie sehr, das hatte sie damals jedoch erst Monate nach ihrer Ankunft bemerkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ersten Wochen nach ihrer R\u00fcckkehr war sie mit den Aufgaben rund um ihren Neu\u00adan\u00adfang vollauf besch\u00e4ftigt gewesen. Die Liste der Punkte, die bedacht und erledigt sein wollten schien endlos. Und der durch l\u00e4ngeren Aufenthalt in fremden Kulturen auftretende Eigenkulturschock lie\u00df sie vieles wie durch eine Glasscheibe wahrnehmen. Damit hatte sie jedoch gerechnet. Auch dass die Zeit Menschen so stark ver\u00e4ndern konnte, dass sie sie nicht wieder erkannte, wunderte sie nicht allzu sehr. Obwohl, letzteres h\u00e4tte sie vor\u00adwar\u00adnen k\u00f6nnen. Aber die Vertrautheit der Umgebung fl\u00fcsterte beruhigend: Du bist zur\u00fcck, dort wo Du hergekommen bist, hier kennst Du Dich aus!<br>Dann, seit ihrer Ankunft war schon \u00fcber ein Vierteljahr vergangen, hatte sie einmal zum Aldi-Markt in der nahe gelegenen Kleinstadt fahren wollen. \u00dcber ein Auto verf\u00fcgte sie damals noch nicht wieder, es gab jedoch eine Bahnverbindung zwischen ihrem Dorf und der Kleinstadt. Und dass sich im Gewerbegebiet beim Stadtbahnhof ein neuer Aldi-Markt angesiedelt hatte, das hatte sie auf einer ihrer Bahnfahrten entdeckt. Auf der Hinfahrt war sie mit einer Frau ins Gespr\u00e4ch gekommen, die ihr den Fu\u00dfweg vom Bahnhof zum Markt genau beschreiben konnte. Also marschierte sie in der festen \u00dcberzeugung vom Bahnhof los, den Weg zu kennen.<br>Und so hatte sie erst nach einem guten St\u00fcck Wegs bemerkt, dass sie dabei war, das gro\u00dfe, hoch umz\u00e4unte Fa\u00adbrik\u00adareal falsch herum zu umrunden, das zwischen Bahnhof und Aldi-Markt lag. Sie h\u00e4tte die Fabrik links liegen lassen m\u00fcssen, aber nun schob sich der Komplex zu ihrer Rechten immer mehr zwischen sie und ihr Ziel. Abzwei\u00adgun\u00adgen hatte es seit dem Bahn\u00adhof aber keine gegeben. Pl\u00f6tzlich hatte nichts mehr zusammen gepasst, verwirrt hatte sie einige Male um sich geblickt, zur\u00fcck wollte sie aber auch nicht mehr. So war sie weiter gegangen und hatte den Aldi-Markt schlie\u00dflich \u00fcber einen langen Umweg erreicht.<br>Der Umweg war jedoch nicht das Schlimmste an dieser Sache gewesen. Was ihr Sorgen gemacht hatte war, dass sie sich keinerlei Reim darauf machen konnte, wo sie falsch gelaufen war. Im Gegenteil, sie war \u00fcberzeugt gewesen, alles richtig gemacht zu haben, genau, wie es die Frau im Zug beschreiben hatte. Und doch \u2026 wie hatte das passieren k\u00f6nnen?<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ihrer Schulzeit war sie neun Jahre lang von diesem Bahnhof aus zur Schule gegangen. Gut, man hatte in der Zwischenzeit das alte Bahnhofsgeb\u00e4ude durch ein neues ersetzt, Stra\u00dfen- und Schienenwege waren ausgebaut und anders verlegt worden und auf den nahe gelegenen Feldern rund um die Fabrik war das Gewerbegebiet erweitert worden. Aber das Fabrik\u00adgel\u00e4nde hatte es schon zu ihrer Schulzeit gegeben, das an den Bahnhof angrenzende Stadtviertel, das sie zu jener Zeit t\u00e4glich durchquert hatte, war so gut wie unver\u00e4ndert und nat\u00fcrlich war auch das alles umfas\u00adsende Panorama der Landschaft das gleiche geblieben.<br>Au\u00dferdem, in Asien hatte sie keine Probleme gehabt, sich in v\u00f6llig unbe\u00adkann\u00adten Gegen\u00adden anhand von Wegbeschreibungen und Karten zurecht zu finden. Wie konnte es sein, dass sie hier, in ihrer vertrauten Heimat, einen so kurzen Weg nicht finden konnte? Ein Gef\u00fchl der Desorientierung hatte begonnen, sich in ihr auszubreiten, was sie zuneh\u00admend beunruhigte. <br> Sie hatte den Einstieg in den Weg, den ihr die Frau beschrieben hatte, auch auf dem R\u00fcck\u00adweg nicht gefunden und sich gefragt, ob diese Frau sie verschaukelt hatte? Die Lust, erneut jemanden nach dem Weg zu fragen, war ihr jedenfalls vergangen und so hatte sie den Bahnhof wieder auf dem gleichen Umweg erreicht, auf dem sie gekommen war.<br>Das Gef\u00fchl der Verwirrung und Desorientierung hatte sich derweil noch gesteigert und nagte an ihr. Hatte die Frau doch recht gehabt? So wollte sie nicht nach Hause fahren.<br>Also versuchte sie es erneut auf dem Weg, den die Frau beschrieben hatte, zumindest glaubte sie das. Bei diesem Anlauf hatte sie aber schnell bemerkt, dass es auf die gleiche falsche Route hinauslaufen w\u00fcrde wie vorher. Und wieder hatte sie nicht verstanden warum. Bedr\u00fcckt und beunruhigt war sie schlie\u00dflich zum Bahnhof zur\u00fcckgekehrt und nach Hause gefahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Zufall hatte es gewollt, dass sie jene Frau eine Woche sp\u00e4ter erneut in der Bahn traf. Die winkte ihr freundlich zu, also hatte Anna ihren Groll beiseite geschoben und ihr gegen\u00ad\u00fcber Platz genommen. Wieder waren sie ins Gespr\u00e4ch gekommen und schlie\u00dflich hatte Anna ihr von dem Missgeschick erz\u00e4hlt. Die Frau war am\u00fcsiert, hatte Anna den Weg aber geduldig erneut erkl\u00e4rt. Am Bahnhof angekommen machte Anna sich wieder in der Rich\u00adtung auf den Weg, die ihr beschrieben worden war. Zumindest hatte sie das geglaubt. Nur um erneut zu bemerken, dass sich sich auf dem gleichen falschen Weg befand wie schon die Woche zuvor.<br>Erneut hatte Anna nicht verstanden, was sich hier ereignete und war beunruhigt umge\u00adkehrt. Die Frau hatte derweil hinter Anna her gesehen und abgewartet, was passieren w\u00fcrde. Sie hatte kaum verbergen k\u00f6nnen, dass sie an Annas Zurech\u00adnungs\u00adf\u00e4hig\u00adkeit zu zweifeln begann, als Anna wieder vor ihr stand. Anna war das Ganz so peinlich, dass sie am liebsten im Boden versunken w\u00e4re. Aber die Frau war wohl ein geduldiger Mensch und hatte Anna angeboten, sie zum Aldi-Markt zu begleiten. Anna w\u00e4re lieber davon gerannt, aber sie hatte sich gezwungen sich, das Angebot anzunehmen.<br>Woraufhin die Frau in der entgegen gesetzten Richtung losmarschiert war, die Anna vorher eingeschlagen hatte. An diesem Punkt hatte Anna an ihrer eigenen Zurechnungs\u00adf\u00e4\u00adhig\u00adkeit zu zweifeln begonnen, was kein angenehmes Gef\u00fchl war. Ungl\u00e4ubig und wie ein Hund an der Leine war sie neben der Frau hergelaufen, bis diese sich auf dem Parkplatz vor dem Markt vor ihr verabschiedet hatte. Anna war der mitleidige Blick, der sie dabei gestreift hatte, bis heute gegenw\u00e4rtig.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Erfahrung hatte Anna tagelang umgetrieben. Nur langsam begannen ihr Zusam\u00admen\u00adh\u00e4nge zu d\u00e4mmern, die diese Erlebnisse erkl\u00e4ren konnten. War es m\u00f6glich, dass die Vertrautheit der alten Heimat in viel gr\u00f6\u00dferem Ausma\u00df eine Illusion war, als sie sich das je h\u00e4tte vorstellen k\u00f6nnen?<br>Das war in der folgenden Zeit zur Schl\u00fcsselfrage geworden, die Anna allm\u00e4hlich eine neue Sicht auf ihre damalige Lage er\u00f6ffnete. Die Vertrautheit der alten Heimat, sie war nicht nur illusion\u00e4r, sondern auch t\u00fcckisch gewesen. Sie hatte das Neue im Alten mit dem Alten maskiert, Annas Wahrnehmung auf das Bekannte gelenkt und Ver\u00e4nderungen heraus\u00adge\u00adfiltert, bis diese das einlullende Sicherheitsgef\u00fchl vertrauter Wege nicht mehr st\u00f6ren konnten. Woraufhin Anna entspannt auf Autopilot geschaltet und die in ihre Seele ein\u00adge\u00adschrie\u00adbenen alten Landkarten ihre Schritte wie unter Zwang in inzwischen falsche Rich\u00adtun\u00adgen gelenkt hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Anna stand auf und r\u00e4umte den Tisch ab, soweit das im derzeitigen Zustand der K\u00fcche m\u00f6glich war. Den Weg vom Kleinstadtbahnhof zum Aldi hatte sie dabei immer noch vor Augen. Er verlief er entlang einer viel befah\u00adre\u00adnen Bundesstra\u00dfe, durch eine Unter\u00adf\u00fchrung hindurch, von der Fahrbahn nur durch eine Leitplanke getrennt, wie vor f\u00fcnfzehn Jahren. Es war ein direkter Weg, es gab keine Abzwei\u00adgungen. Heute konnte sie sich nicht mehr vorstellen, wie jemand sich hier verlaufen konnte. Ich glaube, ich w\u00fcrde auch mitleidig schauen, wenn ich jemandem diesen Weg zweimal erkl\u00e4ren m\u00fcsste und er ihn dann immer noch nicht gehen kann, gestand sie sich ein.<br>Die Suche nach der richtigen Garderobe und dem Schirm, den sie brauchte, um halbwegs trocken zur Post unten im Dorf zu kommen, dauerte ebenfalls l\u00e4nger als gewohnt. Es liegt viel Ver\u00e4nderung in der Luft, damals wie heute, und nicht nur hier in meinem Haus, ging es ihr dabei durch den Sinn.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn als sie neulich am Bahnhof vorbei gefahren war, hatte sie mit Interesse die Roh\u00adbau\u00adten der Mehr\u00adfami\u00adlien\u00adh\u00e4user eines neuen Stadtviertels wahrgenommen, das jetzt, nach end\u00adloser Planungs- und Abrissphase, endlich aus dem Boden des ehemaligen Fabrik\u00adgel\u00e4ndes wuchs. Einige H\u00e4user waren sogar schon fertig, dringend ben\u00f6tigter Wohnraum f\u00fcr hunderte Menschen.<br>Ob schon welche dort wohnten?<br>Wenn die Stra\u00dfen im neuen Quartier fertig sind, k\u00f6nnte ich einen ganz anderen Weg vom Bahnhof zum Aldi laufen \u2026 der Gedanke befl\u00fcgelte Anna, ihre Neugierde war geweckt. Vielleicht wird es ein ab\u00adwechs\u00adlungsreicher Weg mit B\u00e4umen am Stra\u00dfenrand und kleinen Pl\u00e4tzen mit spielenden Kindern? Sobald ich dort vorbei komme, muss ich schauen, ob man schon durch kommt, nahm sie sich vor. <\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:right\" class=\"has-small-font-size\"><em>\u00a9 Alice Maier, Juli 2021<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWumm \u2026\u201c Annas Kopf wurde in den Nacken geschoben, der Nasenr\u00fccken schmerzhaft gedr\u00fcckt, ihr K\u00f6rper unsanft zum Stehen gebracht. Leiser werdend vibrierte die Glas\u00adscheibe nach, gegen die sie gerade gelaufen war. 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